Vor ausverkauftem Haus im Ellental, zeigten die Falken den Steelers am Sonntagabend, was es heisst, wenn die Falken nicht aufgeben. Im letzten Derby in Bibi, zeigten die Heilbronner, den Steelers auf dem Eis, wie auch auf den Rängen, wie man überzeugt. Auch wenn man nach 4 Minuten bereits mit 1:0 hinten lag und weiter auf St.Jean, Filobok und Cabana ( 3. te 10er Strafe) verzichten musste, boten die Heilbronner ein schnelles, agiles und sehr konzentriertes Spiel. Nach vielen Chancen der Falken, bot sich Calce dann, Dank eines Rebound der Puck an und er verwandelte sicher zum Ausgleich. Leider war die Freude nicht von langer Dauer, da sich auf der Gegenseite auch Brückmann geschlagen geben musste, nachdem sich Hammer durch die Falkenabwehr gemogelt hatte. Auch nach der erneuten Führung der Steelers, waren die Falken wenig beeindruckt und hielten weiter an ihrem Spiel fest. Die Falken bewiesen den zahlreich mitgereisten Fans, das man ÜZ auch sinnvoll nutzen konnte, indem man Calce ins richtige Eck stellt und ihn zum 2:2 ausholen lässt.
Die Falken zu Beginn des 2. Drittels noch stark, gaben aber langsam das Spiel an die Bietigheimer ab, so das sich immer mehr Chancen für diese ergaben. Ein Glück, das sich in der Falkenabwehr keine grossen Fehler auftaten und Brückmann somit, sein Tor sauber halten konnte. In der 33. Minute war der Eishockeygott dann aber wohl doch auf Seiten der Falken und bescherte Rimbeck den Puck, der diesen dann zur Führung der Falken umsetzte. Nach der Führung liefen die Falken wieder zur Höchstform auf. Baum erarbeitet sich die Scheibe und setzte an zum Schuss, leider traf er nur den Pfosten. Doch kurze Zeit später, legte Calce, Penalty-Monster-Cory die Scheibe so zurecht, das dieser nur noch Martinovic bezwingen musste und die Falken zum 2:4 schoss. Nach dem Treffer, gab es hinter dem Tor der Steelers ein heftiges Handgefecht, indem sich Schoofs ein Platzwunde an der Stirn zuzog und blutend das Eis verlassen musste. Statt der von Bietigheim geforderten Diszi, vergab Schiri Vozar nur 2 Minuten Strafen.
Mit Unterzahl für die Falken ging es dann ins Schlussdrittel. Genau hier spürte man doch, wie sehr Kelly und auch Walton den Steelers fehlten. Sie schafften es nicht, die 5:3 Chance in Tore zu verwandeln. Die Falken ganz klar Spiel bestimmend, liessen den grün-weissen keine grossen Chancen mehr zu. Schon im Angriff, soweit es diese noch bei den Steelers gab, wurden sie geschickt gestört und der Puck gesperrt. Selbst Brittigs Versuch, Martinovic durch einen 6. Spieler zu ersetzen, war nur von kleinem Erfolg gekrönt, als Serikow nach Missverständnissen vor dem Falkentor zum 3:4 verkürzte. Nachdem Martinovic erneut das Eis verliess, war es der Heilbronner "Zigeuner" Luigi Calce, der den Sieg mit seinem ENG besiegelte und die Falken endlich den ersten Derbysieg feiern liessen.
Hattrick für Calce, Traumtor von Cory und Rimbeck trifft..........Derbysieg..........und ein äusserst konzentriertes und diszipliniertes Team,was will man an einem verschneiten Sonntagabend mehr?????????????????????
DERBYSIEGER DERBYSIEGER HE OHE