DERBYSIEGE sind so schön, wenn man sie feiern darf!
Was den Falken Fans gestern abend in der Lavatec geboten wurde, grenzte wohl eher an einer Untergangsstimmung als an einer Derbystimmung! Die Falken verloren auf dem Eis so wie die Fans auf den Rängen! Ich hatte immer wieder das Gefühl, das im Bibi Team 4 Spieler mehr auf dem Eis waren. Die Falken mussten ohne McNeil und Igor Filobok antreten, die beide verletzt sind. Ausserdem fehlten Hackert und Brückner. Dafür waren EL-Sayed und Plachta mit von der Partie. Im Anfangs Drittel kamen die Falken sehr langsam und mühevoll ins Spiel. Es fehlte an Bissigkeit, Angriffsstärke und Gefährlichkeit. Caudron und Edwardson hatten gute Chancen das Spiel für die Falken zur Führung zu wenden. Leider scheiterten sie an diesem Abend am Keeper der Steelers Morczinietz, der wirklich eine solide Vorstellung bot und stets auf dem Posten war, wenn er gefordert wurde. Mastic hielt dem Angriff von Heilmann noch Stand, bis dann die erste ÜZ der Steelers zum Durchschlag kam. Andress war es auf Seiten der Gäste, der nach einem Gewimmel vor dem Heilbronner Tor zur Führung traf. So ging es dann auch zur Pause. Im 2. Drittel kamen die Steelers mit viel Energie und Power aus der Kabine und setzten die Falken Abwehr schwer unter Druck. Auch wenn es mir schwer fällt zu schreiben, aber völlig verdient traf Degn nun zum 0:2 mit einem richtig guten Schuss aus kürzester Distanz. Damit führten die Steelers zu diesem Zeitpunkt völlig verdient in der Gäste Arena. Mir persönlich kam es ab diesen Zeitpunkt vor, als ob die Gastgeber den Steelers nur noch hinterher liefen. Schietzold und Calce hatten die Chance zum Anschluss zu treffen und scheiterten wieder an Bietigheims Goalie. Im Schlussdrittel fanden die Falken kurzzeitig wieder ins Spiel, konnten aber immer noch nichts am Torergebnis drehen. Petrozza schaffte es nicht den Puck ins fast leere Tor zu schubsen und vergab. In den letzten 5 Minuten bauten die Falken Druck auf und schafften Dank Schietze doch noch auf 1:2 ran zu kommen. Leider brachte auch die Auszeit keine wirkliche Gefahr mehr und die Steelers schafften es, den Sieg sicher über die letzten Sekunden zu retten. Wer halt erst im letzten Drittel beginnt zu spielen und 5 ÜZ Situationen nicht nutzt, darf sich nicht wundern, wenn er dann verliert! Jetzt sollte ein Ruck durch die Führungsetage beim HEC gehen damit endlich was passiert. Soll die Saison glücklich zu Ende geschaukelt werden, oder soll doch noch was bewegt werden? Dann ist aber höchste Eisenbahn jetzt was zu tun!
Statistik zum Spiel:
Zuschauer: 3674
Strafminuten : Falken 8 Minuten Steelers: 10 Minuten
Folgende Schiedsrichter leiteten das Spiel :
Markus Kämpfer und LM Simon Wüst aus der Schweiz Hendrik Präfke